Schadstoffkataster nach VDI 6202

Wissen, was im Gebäude steckt — bevor die erste Wand fällt.

Seit der Novelle der Gefahrstoffverordnung tragen ausführende Betriebe das Erkundungsrisiko, und Bauherren müssen liefern, was sie über die Bausubstanz wissen. Wir erfassen Asbest, KMF, PAK, PCB und Schwermetalle bauteilgenau und dokumentieren sie so, dass Sie ausschreiben und rückbauen können, ohne böse Überraschungen einzukalkulieren.

✓Bundesweit im Einsatz — Begehung in der Regel innerhalb von zehn Werktagen

✓Analytik in akkreditierten Laboren — belastbar gegenüber Behörden und im Streitfall

✓Ausschreibungsfähige Unterlagen mit Mengenabschätzung und Entsorgungswegen

✓Verbindliches Angebot nach kurzer Objektklärung — meist innerhalb eines Werktag

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Objekt anfragen

Sechs Angaben genügen für eine belastbare Ersteinschätzung. Sie erhalten Rückmeldung innerhalb eines Werktags

Datenschutz

Kostenfrei und unverbindlich · Antwort innerhalb eines Werktags

 

→Bundesweit tätig, Begehung vor Ort

→Analytik in akkreditierten Laboren

→Unabhängige Sachverständige

→Angebot vor jeder Beauftragung

Rechtslage seit 20. Dezember 2025

Die Erkundungspflicht liegt jetzt beim ausführenden Betrieb

Mit der novellierten Gefahrstoffverordnung hat sich die Verantwortung verschoben. Wer an einem Gebäude arbeitet, das vor dem 31. Oktober 1993 errichtet wurde, muss vorher klären, ob asbesthaltige Materialien betroffen sind — und haftet, wenn er es nicht tut. Ein Schadstoffkataster ist der Nachweis, der beide Seiten absichert.

Schadstoffkataster nach VDI 6202

Drei Anlässe, bei denen
es nicht ohne geht

In allen drei Fällen ist die Frage nicht, ob Schadstoffe auftauchen, sondern wann — und ob Sie zu diesem Zeitpunkt noch handlungsfähig sind.

Leistungsumfang

Was in Ihrem Kataster steht

Wir erfassen nicht nur, ob ein Schadstoff vorhanden ist, sondern wo genau, in welcher Menge und was mit dem Material am Ende geschieht. Genau das unterscheidet ein Kataster von einer Stichprobe.

Abbruch und Rückbau

  • AsbestFest und schwach gebunden — Platten, Kleber, Spachtel, Putze, Dichtungen
  • KMFKünstliche Mineralfasern in Dämmungen bis Baujahr 1996
  • PAKTeerhaltige Kleber, Parkettkleber, Bitumenbahnen, Estriche
  • PCBFugendichtmassen, Anstriche, Kondensatoren, Deckenplatten
  • PCP und LindanHolzschutzmittel in Dachstühlen und Innenausbau
  • SchwermetalleBlei in Rohren und Anstrichen, Cadmium, Quecksilber
  • SchimmelAuf Wunsch mit Raumluft- und Materialprobe

Bestandteile des Dokuments

  • BauteilkatasterJeder Fund raum- und bauteilgenau verortet, mit Fotodokumentation
  • AnalysenberichteLaborbefunde akkreditierter Institute im Original
  • MengenabschätzungMassen je Schadstoff und Bauteil als Kalkulationsgrundlage
  • GefährdungseinstufungBewertung nach Risikobereich und Dringlichkeit
  • EntsorgungswegeZuordnung nach Abfallschlüssel, getrennt nach Fraktionen
  • HandlungsempfehlungWas sofort muss, was bei Rückbau reicht, was bleiben kann
  • AusschreibungstextAuf Wunsch als Leistungsverzeichnis für die Vergabe

Leistungsumfang

Vom Anruf zum fertigen Kataster

Mit der novellierten Gefahrstoffverordnung hat sich die Verantwortung verschoben. Wer an einem Gebäude arbeitet, das vor dem 31. Oktober 1993 errichtet wurde, muss vorher klären, ob asbesthaltige Materialien betroffen sind — und haftet, wenn er es nicht tut. Ein Schadstoffkataster ist der Nachweis, der beide Seiten absichert.

Schritt 1

Objektklärung

Wir klären Baujahr, Nutzung, Umfang und Anlass — telefonisch oder über das Formular. Danach erhalten Sie ein schriftliches Angebot.
1 WERKTAG

Schritt 2

Begehung und Probenahme

Ein Sachverständiger sichtet das Objekt, identifiziert Verdachtsbauteile, dokumentiert sie fotografisch und entnimmt gezielt Proben.
Halber bis ganzer Tag

Schritt 3

Laboranalytik

Die Proben gehen in akkreditierte Labore. Bei Eilbedarf ist eine verkürzte Bearbeitung möglich.
5 bis 10 Werktage

Schritt 4

Kataster und Besprechung

Sie erhalten das vollständige Kataster digital und besprechen die Ergebnisse mit dem Sachverständigen.
Im Anschluss

Leistungsumfang

Wer beprobt, entscheidet über Ihre Kosten — lange bevor das Labor antwortet

Jede Probe kostet Geld. Wer schematisch beprobt, produziert entweder unnötige Analysen oder übersieht genau das Bauteil, das später zum Problem wird. Bei uns geht ein erfahrener Sachverständiger durchs Objekt, kein Probenehmer mit Checkliste — er erkennt an Bauweise, Baujahr und Materialbild, welche Bauteile verdächtig sind und welche nicht.

Das Ergebnis: weniger Analysen bei besserer Abdeckung. Und wenn die Befunde da sind, sprechen Sie mit demselben Sachverständigen über die Konsequenzen — nicht mit einer Serviceabteilung, die den Bericht weiterreicht.

„Ein gutes Kataster erkennt man nicht an der Zahl der Proben, sondern daran, dass später nichts Unerwartetes auftaucht."

Klarer Umfang

Sie wissen vor der Beauftragung, welche Bauteile untersucht werden und warum

Ein Ansprechpartner

auch für Schimmel, Bauschäden und Arbeitssicherheit im selben Objekt
 

Leistungsstufen

Welcher Umfang zu
Ihrem Objekt passt

Der notwendige Untersuchungsumfang hängt vom Anlass ab, nicht von der Gebäudegröße allein. Diese vier Stufen decken die üblichen Fälle ab — welche für Sie sinnvoll ist, klären wir im Vorgespräch, bevor ein Angebot entsteht.

Stufe 1 · Der Einstieg

Orientierende Begehung

  • Ortsbegehung durch Sachverständigen
  • Gezielte Sichtung aller Verdachtsbauteile
  • Ausgewählte Materialproben mit Laboranalyse
  • Kurzbericht mit Ampelbewertung
  • Klärt, ob und in welchem Umfang ein Vollkataster nötig ist
Stufe 2 · Wohngebäude

Kataster Wohngebäude

  • Ein- und Mehrfamilienhäuser
  • Vollständige Bauteilerfassung
  • Alle relevanten Schadstoffgruppen
  • Mengenabschätzung und Entsorgungswege
  • Kataster nach VDI 6202
Stufe 3 · Gewerbe und Rückbau

Kataster Vollumfang

  • Gewerbe-, Industrie- und Sonderbauten
  • Sanierungs- und Entsorgungskonzept
  • Ausschreibungsfähiges Leistungsverzeichnis
  • Begleitung der Sanierung auf Wunsch
  • Freimessung nach Abschluss der Arbeiten
Stufe 4 · Bestandshalter

Portfolio-Kataster

  • Mehrere Objekte in einheitlicher Struktur
  • Priorisierung nach Baujahr und Nutzung
  • Jährliche Fortschreibung
  • Fester Ansprechpartner
  • Rahmenvertrag möglich

Häufige Fragen

Was Bauherren und Betriebe
uns am häufigsten fragen

Was kostet ein Schadstoffkataster?
Pauschal lässt sich das nicht beantworten, und jede Zahl ohne Objektkenntnis wäre unseriös. Den Aufwand bestimmen im Wesentlichen vier Faktoren: die Zahl der Bauteile, die untersucht werden müssen, die Zugänglichkeit im Gebäude, die Anzahl der erforderlichen Laboranalysen und der gewünschte Detailgrad der Dokumentation — ein ausschreibungsfähiges Leistungsverzeichnis ist aufwendiger als eine reine Bestandsaufnahme. Deshalb klären wir zuerst am Telefon, was in Ihrem Fall tatsächlich nötig ist. Sie erhalten danach ein schriftliches Angebot, meist innerhalb eines Werktags, und entscheiden auf dieser Grundlage. Das Vorgespräch ist kostenfrei.
Wann ist ein Schadstoffkataster Pflicht?
Eine ausdrückliche Katasterpflicht kennt das Gesetz nicht. In der Praxis ergibt sie sich aber aus mehreren Richtungen: Die Gefahrstoffverordnung verlangt vom ausführenden Betrieb eine Gefährdungsbeurteilung, bevor er an Gebäuden mit Baubeginn vor dem 31. Oktober 1993 arbeitet. Der Veranlasser muss ihm dafür Baujahr und vorhandene Erkenntnisse mitteilen. Und die Gewerbeabfallverordnung fordert bei Abbruch eine getrennte Erfassung der Abfallfraktionen. Ohne Kataster lässt sich keine dieser Anforderungen sauber erfüllen.
Worin unterscheidet sich ein Kataster von einem Gutachten?
Ein Gutachten beantwortet meist eine konkrete Frage: Ist dieses Material asbesthaltig? Ein Kataster erfasst systematisch das gesamte Gebäude — jedes relevante Bauteil, jede Schadstoffgruppe, mit Verortung, Menge und Entsorgungsweg. Es ist die Grundlage für Ausschreibung und Rückbauplanung, nicht die Antwort auf eine Einzelfrage.
Wie lange dauert die Erstellung?
Von der Beauftragung bis zum fertigen Dokument vergehen in der Regel zwei bis drei Wochen. Der größte Teil davon entfällt auf die Laboranalytik, die sich nicht beliebig beschleunigen lässt. Bei dringenden Terminen ist eine verkürzte Bearbeitung im Labor gegen Aufpreis möglich — sprechen Sie uns darauf an, bevor Sie beauftragen, dann planen wir es von Anfang an ein.
Können Sie nicht direkt vor Ort messen?
Für die Schadstoffe, um die es hier geht, nicht seriös. Asbest wird über die Faserform bestimmt, dafür braucht es Mikroskopie unter Laborbedingungen. Auch PAK, PCB und PCP lassen sich nur nasschemisch im Labor quantifizieren. Geräte, die vor Ort ein Ergebnis anzeigen, liefern bei Baustoffen bestenfalls einen Hinweis — als Nachweis gegenüber Behörden, Entsorgern oder im Streitfall sind sie wertlos. Wir nehmen deshalb Proben und lassen sie in akkreditierten Laboren analysieren. Was Ihnen der Sachverständige dagegen schon bei der Begehung sagen kann: welche Bauteile überhaupt verdächtig sind und mit welcher Größenordnung Sie ungefähr rechnen müssen.
Was ist die VDI 6202?
Die VDI 6202 ist die maßgebliche Richtlinie für den Umgang mit Schadstoffen in Gebäuden und beschreibt, wie eine Bestandsaufnahme methodisch aufgebaut sein muss — von der Objektrecherche über die Probenahme bis zur Bewertung. Ein Kataster nach dieser Richtlinie ist gegenüber Behörden, Versicherern und im Streitfall belastbar.
Muss das ganze Gebäude untersucht werden?
Nein. Der Umfang richtet sich nach dem Anlass. Bei einem Teilrückbau genügt oft die Untersuchung der betroffenen Bereiche plus der angrenzenden Bauteile. Bei einem Komplettabbruch oder einer Kernsanierung ist die vollständige Erfassung sinnvoll. Wir grenzen den Untersuchungsumfang im Vorgespräch ein, damit Sie nicht für Bereiche zahlen, die niemand anfasst.
Wir haben bereits ein altes Gutachten — reicht das?
Häufig nicht. Ältere Untersuchungen beschränken sich meist auf Asbest und lassen KMF, PAK oder PCB außen vor. Zudem fehlen ihnen oft die Mengenabschätzung und die Zuordnung zu Abfallschlüsseln, die für Ausschreibung und Entsorgung gebraucht werden. Schicken Sie uns die Unterlagen — wir sagen Ihnen, was noch fehlt, bevor Sie etwas beauftragen.
Arbeiten Sie bundesweit?
Ja. Unsere Sachverständigen sind deutschlandweit im Einsatz, mit Schwerpunkten in den Ballungsräumen. Die Anfahrt ist bei Objekten außerhalb des jeweiligen Einsatzgebiets gesondert ausgewiesen — sie steht im Angebot, bevor Sie zusagen.

Sagen Sie uns das Baujahr —
den Rest klären wir am Telefon

Ein kurzes Gespräch genügt meist, um einzuschätzen, welcher Untersuchungsumfang für Ihr Objekt sinnvoll ist und was er kostet. Die Erstberatung ist kostenfrei und verpflichtet zu nichts.

KOSTENFREI ANRUFEN