Eigentümer sind in der Pflicht

Die Verwendung von Asbest wurde im Jahr 1993 mit einigen Ausnahmen verboten. Seit 2005 gilt ein EU-weites Verbot für Asbestprodukte. Besteht der Verdacht auf eine Schadstoffbelastung, macht es Sinn, mit EMP-Sachverständigen zusammenzuarbeiten. Viele Eigentümer und Nutzer von Gebäuden wissen nicht, dass sich in dem Gebäude asbesthaltige Produkte befinden. Um dies herauszufinden und die Gefährdung der Nutzer durch Asbest abzuschätzen, ist eine Asbestuntersuchung des Gebäudes notwendig. Nach einer Begehung und Untersuchung erstellen wir ein Gutachten auf Grundlage der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV). Wird eine konkrete Gefahr festgestellt, schreibt das Baurecht vor, dass Sie Sanierungsmaßnahmen einleiten müssen.

Wir beraten Sie gerne!

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Noch heute verstecken sich Asbestfasern in erschreckend vielen Materialien, die noch immer in Häusern und Wohnungen zu finden sind. Hier einige Beispiele:

Cushion-Vinyl-Fußboden- oder Wandbelag.
Cushion-Vinyl-Fußboden- oder Wandbelag. PVC-Bahnenware mit aufgedruckter Musterung wie zum Beispiel Fliesen hinter Wandverkleidungen, Heizkörpern oder unter Fensterbrettern. Während die Oberseite wie normale PVC-Deko aussieht, besteht die Rückseite aus einer dünnen „Pappschicht“, die fast zu 100 % Asbest enthält. Die Fasern sind nur schwach in der Papp¬struktur gebunden und können relativ leicht als feiner Staub in die Luft gelangen.
Flexplatten
Flexplatten. PVC-Fliesen im quadratischen Format enthielten früher oft 15 % Asbest. Dieser Bodenbelag ist wenig flexibel und zerbricht leicht mit einem deutlich hörbaren „Knack“. Die Fasern sind normalerweise fest von PVC umschlossen. Problematisch ist es aber, wenn sie stark abgenutzt sind. Mit zunehmendem Alter werden die Platten immer spröder und brüchiger.
Hitzeschutz
Hitzeschutz. Hinter Öfen und Heizungen oder in Kochnischen sind früher hitzebeständige Pappen mit hohem Asbestgehalt befestigt worden. Vorsicht: Mitunter kommen sie beim Abreißen alter Tapete zum Vorschein.
Öfen und Kamine.
Die Dichtungsschnüre in alten Ofentüren bestanden oft ganz überwiegend aus Asbest.
Wandplatten
Wandplatten. In Ost und West wurden asbesthaltige Leichtbauplatten verbaut. In der DDR wurden sie unter den Bezeichnungen Sokalit, Neptunit und Baufatherm verbaut. In der Bundesrepublik dienten Leichtbauplatten -Promabest - als Brandschutz in Wänden oder als Lüftungskanäle.
Asbestzement
Asbestzement. Aus diesem Material haben Eternit und andere Faserzementhersteller besonders viele Produkte hergestellt. Die Palette reicht von Blumenkästen über Abwasserrohre bis zu Fensterbrettern. Am häufigsten sind die gewellten Dachabdeckungen und Platten an Fassaden.
Elektro-Speicherheizgeräte
Elektro-Speicherheizgeräte. Sie können asbesthaltige Bauteile enthalten. Eine Analyse kommt hier nicht infrage, da Laien solche Geräte zur Probenahme nicht öffnen dürfen. Im Zweifel sollten Sie alle vor dem Jahre 1983 produzierten Geräte nicht mehr benutzen. Gehen Sie kein Risiko ein! Holen Sie sich Rat beim EMP-Sachverständigen-Team ein!

EMP Leistungen bei Asbestbelastung


• Aufspüren von Asbestbelastungen in Gebäuden

• Messungen der Konzentration von Asbestfasern in der Raumluft

• Material- oder Kontaktproben und Analyse

• Schadensanalyse und Sanierungsempfehlung

• Einstufung des Gefährdungspotenzials

• Fachgerechte Entsorgung der belasteten Materialien

• Sachverständigen-Empfehlung zur Sanierung

• Einholen von neutralen Angeboten zur Sanierung

• Überwachung der Sanierungsarbeiten
 

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